Warnung: Lesen
kann zum Denken
führen.

 

Walter Ludin

Presse

Am 10. Dezember wurde MENTOR-Pinneberg der Walter-
Damm-Preis im Bürgerhaus in Appen verliehen.

Jann Roolfs berichtete am 12.12.2017 im Pinneberger Tageblatt:

Jann Roolfs stellte uns freundlicherweise ein Foto zur Verfügung:

Propst Thomas Drope, Petra Damm, Thomas Hölck, Christiane Frese

In der Pinneberger Beilage des Hamburger Abendblattes vom 5. September 2017 berichtet David Hock über die Arbeit von MENTOR in den Schulen in unserem Kreis

Foto: Philipp Wenzel

Der Link führt zum Bericht:

Lesehilfe Mentor

Am 5. Juli 2017 veröffentlichte die Holsteiner Allgemeine einen Bericht über das Sommerfest von MENTOR Pinneberg Sie helfen Kindern in der Schule
(Pinneberg/rs) Wie wertvoll ihre Arbeit ist, die sie für die Gesellschaft leisten, ist den meisten Menschen selbst vermutlich gar nicht bewusst. Als Leselernhelfer unterstützen sie Grundschüler der zweiten bis vierten Klassen, die Probleme in Deutsch haben. Ehrenamtlich und in einer besonders effektiven 1:1-Situation, das heißt, jeder Mentor kümmert sich um ein Kind. 10 Ehrenamtler sind aktuell an 25 Schulen im Kreis Pinneberg tätig.

Sie sorgen dafür, dass die Kinder in der Schule nicht den Anschluss verlieren. Sicheres Lesen und Verstehen ist der Schlüssel für schulischen Erfolg. 180 Mädchen und Jungen sind im ersten Halbjahr gefördert worden. Die Mentoren setzen da an, wo Lehrern die Zeit fehlt.

Einmal im Jahr belohnen die Helfer sich selbst mt einem Sommerfest. Diesmal trafen sich 80 Teilnehmer zu interessanten Führungen durch den Betrieb Rosen-Kordes.

Foto: Rainer Strandmann

Anschließend ging´s in das Restaurant "Sibirien". Gesponsert wurde das Fest von Lions Club Audita Elmshorn und der Stiftung "Life". Henning Schmidt, Schatzmeister des kreisweit tätigen Pinneberger Mentoren-Vereins, dankte nicht nur den Spendern und Mitgliedern, sondern insbesondere auch der Firma Rosen-Kordes für die Einblicke in die Arbeit.

Wer ebenfalls Mentor werden möchte: Einfach eine Mail an info@mentor-pinneberg.de schicken.
Rainer Strandmann

Am 24. Mai 2017 berichtete die Holsteiner Allgemeine über das Dankeschön-Treffen der Koordinatoren im Industriemuseum Elmshorn

Barmstedter Zeitung, 17. Februar 2017
Bericht zur Übergabe der Bücherkiste von Helga Perganda

Die Barmstedter Zeitung berichtete am 17. Dezember 2016

Text und Foto: Helga Perganda

 

 

 

über die Ehrung der Leselernhelfer von MENTOR Pinneberg durch den Schulelternbeirat der Grundschule Hemdingen im Rahmen einer Feier

Bericht über die ehrenamtliche Tätigkeit der Mentoren im Kreis Pinneberg im TIP Tageblatt am Sonntag vom 17. Juli 2016

Text und Bild: Alexandra Person

Link zur Seite:
TIP Tageblatt am Sonntag

Bericht der Uetersener Nachrichten über das Sommerfest in Haseldorf am 24. Juni 2016

MentorenSommerf.16
Text und Bild: Uta Habekost

Holsteiner Allgemeine, 20. April 2016

Über die Spendenübergabe vom Elmshorner Lionsclub Audita an mehrere soziale Projekte und Fördervereine berichtete die Holsteiner allgemeine Zeitung am 20. April. Dabei wurde auch MENTOR Pinneberg mit 750 Euro bedachtet für die Anschaffung neuer Bücher speziell für Kinder aus den DaZ-Klassen.

Uetersener Nachrichten, 30. März 2016

 

 

 

Klaus Plath berichtet über die MENTOR-Fortbildung im DaZ-Zentrum Uetersen, Birkenalleeschule

Uetersener Nachrichten, 20. Juni 2015

 

 

 

Bericht über das Sommerfest der Mentoren 2015 von Klaus Plath

Bild: Frau Linska

Pinneberger Tageblatt, 20. Juni 2015
Die Arbeit des Vereins MENTOR ist "Thema des Tages"

Bericht und Foto: Karina Voigt

Ertappt! Oliver, der lieber Olli genannt werden möchte, lässt seinen Kopf auf den Unterarm fallen. Den Text über die längste Nacht des Jahres hat er gerade fertig gelesen, und schnell die nächste Seite der Kinderzeitung aufgeschlagen. Die, auf der das Rätsel-Labyrinth ist. Doch sein Mentor Hans-Jürgen Brandt hat noch einen Artikel auf der anderen Seite gesehen. „Die schwierigen Wörter wollen wir doch nicht auslassen, oder?“, fragt Brandt. „Na gut“, sagt Olli und blättert zurück. Einmal in der Woche treffen sich Brandt und Olli nach dem Unterricht im Klassenzimmer und üben gemeinsam das Lesen. Brandt ist einer von derzeit ca. 75 ehrenamtlichen Mentoren, die an 22 Schulen im Kreis Pinneberg als Leselernhelfer aktiv sind. Da Olli anfangs Schwierigkeiten beim Lesenlernen hatte, hat seine Lehrerin dafür gesorgt, dass er Unterstützung vom Verein Mentor – die Leselernhelfer erhält. Seitdem bleibt er jeden Mittwoch noch eine Stunde länger in der Schule, während seine Klassenkameraden nach Hause gehen.

 

„Erzähl’ mal, wie war’s auf der Klassenfahrt“, fordert Brandt Olli auf, als sich die beiden um 13 Uhr auf dem Flur vorm Klassenzimmer treffen. Olli berichtet, dass es auf Sylt eigentlich gut war. Nur sein Zimmergenosse habe ihn ein wenig genervt: „Der hat jeden Tag gesungen“, sagt er und hebt einen der Stühle von dem Tisch, an dem er gleich mit seinem Mentor sitzen möchte.   „Die Mentoren-Stunde besteht nicht nur aus Lesen“, sagt Brandt. Wenn er sich zum ersten Mal mit einem Kind treffe, lasse er sich zunächst einmal von den Hobbys erzählen. So könne er abschätzen, welche Lektüre seinem neuen Schützling Spaß machen könnte. Später berichteten ihm die Kinder auch oft, was sie in der vergangenen Woche erlebt hätten. Doch natürlich steht das Lesen im Vordergrund.  

 

Sobald Brandt und Olli Platz genommen haben, holt der Mentor die aktuelle Ausgabe der Kinderzeitung aus seinem dicken Mentor-Ordner. Schwerpunktthema der Woche sind fleischfressende Pflanzen. „Den Sonnentau gibt es auch in Deutschland“, sagt Brandt. „Cool!“, findet Olli. Und sieht zur Tür, die gerade aufgeht. „Entschuldigung, wir wollen nur schnell unsere Sachen holen“, sagen zwei Mädchen, gehen langsam zu ihren Tischen und verlassen den Raum dann wieder.

 

Die Mitschüler macht Mentor neugierig. „Das Mentor-Konzept wird in der Klasse gut aufgenommen“, berichtet Brandt. Bisher habe er nur mitbekommen, dass die Mitschüler seiner Schützlinge neugierig darauf sind, was diese eigentlich mit ihrem Mentor hinter der verschlossenen Tür machen. „Das hat mich gewundert“, sagt Brandt, „ich dachte die Reaktion der Mitschüler würde härter ausfallen.“ Doch einige Schüler hätten sogar darum gebeten, ein paar Minuten mit dabei sein zu können. Das lasse Brandt aber nur im Ausnahmefall zu, schließlich gehe es um Eins-zu-eins-Betreuung.

 

Sobald die Mädchen weg sind, liest Olli die Überschrift des nächsten Kapitels vor: „Viele tückische Fallen“. Brandt unterbricht ihn: „Weißt du, was ‚tückisch‘ bedeutet?“, fragt er. „Keine Ahnung“, gibt der Schüler zu, „vielleicht etwas, das es nicht so oft gibt?“. Brandt klärt den Jungen über die Bedeutung des Wortes auf. Dann geht es weiter im Text. Nach drei Absätzen fragt Brandt: „Machen wir weiter oder soll ich den nächsten Satz übernehmen?“. Olli lässt seinen Mentor einen Satz lesen und steigt dann sofort wieder selbst ein. Man merkt, dass die beiden im Laufe des Schuljahrs ein eingespieltes Team geworden sind.

 

Das Mentor-Konzept ist so angelegt, dass die Schüler in der Regel ein Jahr lang Unterstützung von einem Leselernhelfer erhalten. Brandt sagt jedoch, dass die Kinder oft gern länger mit ihrem Mentor zusammenarbeiten würden. „Man wird in der Zeit oft eine weitere Bezugsperson für die Kinder“, berichtet er und erzählt, dass er sogar schon einmal einen Hausbesuch abgestattet hat, weil das Kind seine Lesestunde nicht verpassen wollte, obwohl es krank war. „Da hat die Mutter mich gefragt, ob ich nicht vorbeikommen könnte und ich habe das gemacht“, sagt Brandt. Er habe jedoch auch schon Eltern erlebt, die an dem Projekt nicht interessiert gewesen seien und die ihm nicht einmal Bescheid gegeben hätten, wenn ihr Kind nicht in der Schule war und die Stunde ausfallen musste. „Das finde ich schade“, sagt er. Aber das Kind könne ja nichts dafür.

 

Aktuelle Themen: Streiks bei Post und Bahn  

 

Die nächste Seite der Kinderzeitung befasst sich mit aktuellen Themen. „Das was jetzt kommt, wirst du auch erlebt haben“, sagt Brand beim Umblättern. Es geht um den Poststreik. Olli liest und Brandt fragt ihn, was denn ein Streik sei. „Das, was die zum Beispiel bei der Bahn sehr oft machen, die machen so Schilder und gehen damit rum“, sagt der Schüler. Brandt möchte wissen, weshalb. Auch das weiß Olli: „Die Bahnfahrer, die wollen mehr Geld haben.“ Die beiden besprechen kurz das Für und Wider eines Streiks. Dann widmen sie sich erneut der Post. Und Olli stellt fest: „Also, ich habe Glück gehabt. Als ich für Mama Post aus Sylt verschickt habe, ist sie gleich am nächsten Tag angekommen.“

 

Das Ziel von Mentor sei nicht nur, dass die Kinder die Texte vorlesen können, sondern sie auch verstehen, erläutert Brandt. Aus diesem Grund spreche er mit ihnen immer über den Inhalt. Vom Verein Mentor werden alle Leselernhelfer geschult, um sich auf das Üben mit den Schülern vorzubereiten: Wieso haben Kinder Schwierigkeiten beim Lesenlernen? Wie übt man am besten mit ihnen? Was soll man mit ihnen lesen? Wie setzt man seine Stimme ein? Das sind einige der Fragen, die in den Schulungen beantwortet werden.

 

Fragen überprüfen das Textverständnis.

 

Nach zwei textlastigen Seiten darf Olli das Rätsel-Labyrinth lösen. „Ich weiß schon den Weg“, sagt er nach nicht einmal 30 Sekunden, nimmt einen Stift und zeigt, wie die Biene fliegen muss, um zur Blume zu gelangen. Dann soll er fünf Fragen zum Text beantworten: Drei Antwortmöglichkeiten hat er jeweils, für jede Antwort notiert er einen Buchstaben. „Fahse“, liest er am Ende vor. „Kennst du das Wort?“, fragt Brand. Olli schüttelt den Kopf. Gemeinsam sehen sie sich an, wo Olli Fehler unterlaufen sind. „Ah, Falle!“, stellt Olli fest, nachdem er seine Antworten noch einmal überdacht hat. „Und jetzt spielen wir“, sagt der Zehnjährige. Die Kinder könnten nicht die ganze Stunde lang Texte lesen, sagt Brand. Auch Spiele, bei denen es um Buchstaben geht, seien eine Möglichkeit, weiter zu üben. Und für die Motivation gebe es Stempel, die einem Nichtleser mit der Zeit bestätigen, dass er erst ein Lesefloh, dann eine Lesemaus und nach zirka einem Jahr eine Leseratte geworden ist.

 

Brandt packt das Spiel „Boggle“ aus. Olli schüttelt die 16 Buchstabenwürfel, die dann auf einem Feld von vier mal vier Stück liegenbleiben. Jetzt hat er zehn Minuten Zeit, möglichst viele Wörter zu finden. Mit der linken Hand verdeckt er sein Blatt, schließlich soll sein Mentor nicht bei ihm abschreiben. „Ich seh’ nichts mehr“, sagt Olli. Beide gleichen ihre Wörter ab.

 

Um 14 Uhr ist die Mentor-Stunde vorbei. Ollis Mutter wartet vor der Schule. „Hallo, Kröte!“, begrüßt sie ihren Sohn. Dieser gibt ihr einen Kuss: „Hallo, Mama!“. Dann fragt Brandt, wie es mit einem Ausflug zur Eisdiele aussehe. An diesem Tag nicht, sagt Ollis Mutter. Der Zehnjährige ist enttäuscht. Er schlägt vor, dass er noch ein Eisbekommen darf, wenn er anschließend sofort Hausaufgaben macht. „Dann bis gleich“, gibt seine Mutter nach. Brandt und Olli fahren los. Das Eis haben sie sich an diesem Tag verdient.

Welttag des Buches - 23. April 2015

Die Barmstedter Zeitung veröffentlichte am 29. April einen Artikel, in dem Frau Elisabeth Meyer über die Werbeaktion von MENTOR - Pinneberg, vertreten durch Herrn Boll und Herrn Raabe, in der Buchhandlung Lenz berichtet.

Uetersener Nachrichten, 22. November 2014:
Aktionen zum bundesweiten Vorlesetag in der Johannes-Schwennesen-Schule Tornesch.

Das Pinneberger Tageblatt stelte am 1. November 2014 einen Bericht über die Lesehelfer in Pinneberg ein.

Am 25. Oktober 2014 berichtet das Wochenendmagazin der Schleswig-Holsteiner Tageszeitungen (SHZ) ausführlich über die Aktivitäten der Lesementoren an der Grundschule Kaltenweide Elmshorn:

In den Elmshorner Nachrichten erschien am 9. Oktober 2014 ein Bericht über die neuen Leselernhelfer in Brande-Hörnerkirchen

Sie bringen dem Nachwuchs das Lesen bei

Die Uetersener Nachrichten schreiben am 9. Juli 2014 über den Start der Leselernhelfer in der Geschwister-Scholl-Schule

Auf den Themenseiten "Kinder, Kinder" berichtete der UeNa tip
über die Leselernhelfer am 28. Mai 2014:

Am 23. April 2014 erschien in der Holsteiner Allgemeinen Zeitung ein Aufruf:

Artikel aus: lebensart 04 | 2014

Lesekompetenz stärken
Mentor - die Leselernhelfer - ist eine Initiative von ehrenamtlich Engagierten, die Schulkinder der 2. bis 4. Klassen beim Lesen unterstützen. Lesen ist die Voraussetzung für gute schulische Leistungen.
Leseforscher belegen, dass individuelle und zuverlässige Förderung Kinder nachhaltig stärkt. Deshalb treffen sich ehrenamtliche Mentoren und ihre Lesekinder ein Jahr lang jeweils eine Stunde pro Woche zum
Lesen, Sprechen und Spielen. In dieser Zeit wird gezielt und individuell die Lese- und Sprachkompetenz der Kinder gefördert und die Neugierde auf
Bücher geweckt.

Selbst Helfer werden

Möchten auch Sie Mentor werden, dann wenden Sie sich an:

Mentor - die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V.
Tel. 01 60 / 3 11 05 14
info@mentor-pinneberg.de
www.mentor-pinneberg.de

Bericht im Hamburger Tageblatt, Regionalteil Kreis Pinneberg, 10. März 2014

Leselernhelfer suchen Freiwillige
Mentoren des Pinneberger Vereins helfen Kindern an 19 Schulen.
Am 16. März ist Ehrenamtsmesse

 

 

Tornesch. Mostafa ist zehn Jahre alt und in der vierten Klasse der Johannes-Schwennesen-Schule in Tornesch. "Wir spielen nach dem Lesen immer noch ein Spiel mit Würfeln", sagt der Schüler. Der Mentor des Jungen, Wolfgang Gröger, erklärt schmunzelnd, dass der Junge Kniffel meint. Gröger ist seit zwei Jahren Mentor beim Leselernhelfer-Verein im Kreis Pinneberg. Mostafa ist sein zweites Lesekind. Er freue sich immer sehr auf die Lesestunde, sagt Gröger.

Foto: W. Krohn

Vor zwei Jahren wurde Gröger von einer Bekannten angesprochen, ob er nicht in dem Verein mitmachen will.
"Ich habe viel Zeit und lese gern", sagt der ehrenamtliche Mentor. Und damit stand die Antwort
fest. Er investiere seine Zeit gern in sein Lesekind – eine Stunde in der Woche gehe es nur um Mostafa. Jeden
Dienstag treffen sich die beiden nach dem Unterricht. Mostafa habe einen großen Sprung gemacht, seit die
beiden zusammen arbeiten, sagt seine Lehrerin. Es gebe regelmäßige Gespräche zwischen Lehrer und Mentor.
Der Schüler selbst sagt, dass er seit der Leselernstunden im Unterricht besser mitmache.

 

"Ich möchte später Pilot oder Polizist werden", sagt er. Nach den Sommerferien will er aufs Ludwig-Meyn-
Gymnasium gehen. Bis dahin will er weiterhin mit Wofgang Gröger lesen. Danach bekommt der Mentor ein
neues Lesekind. "Wir lesen zum Beispiel Fußballbücher und Die drei Fragezeichen", sagt der Viertklässler.
Es werde auch viel erzählt und gespielt, gerade am Anfang wenn man sich kennenlernt, berichtet Gröger.
"Die Chemie zwischen Kind und Mentor muss stimmen", meint Gröger. Bei seinem ersten Lesekind passte
es nicht so gut. "Die Bereitschaft des Jungen war nicht da, ich musste ihn immer wieder aus anderen
Tätigkeiten herausholen."
Von Februar bis Weihnachten begleitete Gröger seinen ersten Schüler und
beendete dann die Zusammenarbeit.

 

"Wir wollen die Kinder nicht an den Tisch setzen und sie zum Lesen zwingen", sagt der stellvertretende
Vereinsvorsitzende, Horst Leipold. Es gebe Situationen, in denen die Schule, der Mentor oder auch das Kind
sagen, dass es keinen Fortschritt gebe. Leipold selbst ist seit 2011 mit kleiner Unterbrechung Lese-Mentor.
Er war überzeugt von dem 1:1-Prinzip des Vereins: Ein Mal in der Woche, für ein Jahr, für eine Stunde treffen sich ein Kind und ein Mentor zum Lesen.

 

Der Verein, den es seit 2009 in Pinneberg gibt, betreut 19 Grundschulen im Kreis. Die Schule entscheidet, ob ein
Schüler für das Programm infrage kommt. Es gibt Gespräche zwischen dem Schüler, den Eltern, der Schule und
dem Verein. "Das erste Kennenlernen ist wichtig", sagt der stellvertretende Vorsitzende. Erst danach startet die
Leselernstunde. Mittlerweile gibt es 90 Mentoren, die 90 Kinder betreuen. "Wir brauchen noch mehr Mentoren,
um mehr Schulen unterstützen zu können"
, sagt Schatzmeister Klaus Theodor Eckhardt. Am Sonntag, 16. März,
stellt sich der Verein auf der Ehrenamtsmesse in der Pinneberger Rübekamphalle vor. Leipold:
"Wir erklären, wer wir sind und was wir machen und wollen natürlich auch neue Mentoren werben."
(hspwk)

Bericht des Pinneberger Tageblattes in der Sonntagsausgabe vom 15. September 2013 Wie Lesemuffel zu Leseratten werden
Verein MENTOR hilft Zweit - bis Viertklässlern, die Probleme mit der deutschen Sprache haben / Mentoren kommen quer aus allen möglichen Berufsgruppen ELMSHORN 63 Prozent aller fünfzehnjährigen Jungen haben noch nie aus eigenem Antrieb ein Buch gelesen. vor vier Jahren diskutierten die Wirtschaftsjunioren Pinneberg das Problem in ihrem Arbeitskreis Soziales und Bildung. Dort haben die Mitglieder für den gesamten Kreis ein Projekt angeschoben, um etwas für die Bildung zu tun. Mit ihrem Verein MENTOR – Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg arbeiten die Initiatoren erfolgreich daran, die Lesekompetenz von Schülern der zweiten bis vierten Klasse zu verbessern. „Es handelt sich um ein tolles Projekt, das wir unterstützen“, sagt der Vorsitzende Hendrik Beckmann. Im Kern helfen ehrenamtliche Mentoren mittels individueller Einzelförderung (1:1) Kindern, die Probleme im Umgang mit der deutschen Sprache haben. Sie treffen sich einmal pro Woche nach Unterrichtsende zum gemeinsamen Lesen. „Die Texte werden besprochen, aber auch die Zeit für gemeinsames Spiel kommt nicht zu kurz“, erzählt der Vorsitzende. Bei den Mädchen und Jungen zeigen sich schon nach wenigen Wochen positive Resultate. „Es macht so viel Freude, die Fortschritte meines Lesekindes zu erleben“, sagt Mentorin Sonja Eckardt. Genau wie das Kind profitiere sie von der gemeinsamen Stunde. Vereinsmitglieder organisieren die Leseeinheit und betreuen die Zusammenarbeit zwischen Mentoren, Kindern und Schulen. Jährlich können die Mentoren an drei bis vier Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Dazu gibt es halbjährliche Feedback-Treffen. Die Auswahl förderbedürftiger Kinder wird ausschließlich von Lehrkräften vorgenommen. Weitere Bedingung: Die Eltern müssen der Teilnahme zustimmen. „Der Zeitaufwand für ein Kind ist nicht groß“, betont Beckmann.
Doch das ein - bis zweimalige, 60 Minuten dauernde gemeinsame Lesen sollte mindestens ein halbes Jahr lang durchgehalten werden. „Denn schließlich hat man dem Kind gegenüber ja Verantwortung“, so der Vorsitzende. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der richtigen Betreuung lernen Kinder schneller lesen.
H E I D E R H O F F ( 2 )/ T A S ( 1 )

 

Als Mentoren fungieren alle Berufsgruppen wie Bänker und Ingenieure, aber auch Hausfrauen und Rentner im Alter von 18 bis 81 Jahren. Wer sich für eine solche Aufgabe entscheidet, sollte gerne mit Kindern zusammen sein Spaß am Umgang mit der Sprache haben. Schirmherr des Vereins ist Landrat Oliver Stolz. „Eine hohe Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, die Kinder erwerben müssen“, so Stolz. Derzeit betreuen 81 Mentoren 82 Schüler von insgesamt 17 Schulen aus dem gesamten Kreis. Die Mitglieder benötigen aber noch viel mehr Mentoren, um der hohen Nachfrage gerecht werden zu können. Zur Finanzierung: Der Verein setzt auf Spenden, um Bücher auszuleihen und für den eigenen Bestand zu erwerben. Zukünftig soll es Ausfahrten und Theaterbesuche geben.
Frauke Heiderhoff

 

Bericht der Elmshorner Nachrichten vom 05. August 2013:

ELMSHORN | In dieser Rubrik stellen wir Menschen vor,
die in der Region Elmshorn leben und/oder hier berufstätig sind.
Sie erlauben Einblicke in ihr Leben und sind unsere "Menschen am
Montag".

 


Einmal in der Woche gehen Klaus Dittmer und Annika Luerssen
wieder zur Schule. Allerdings nicht zum Lernen, sondern zum Lesen.
Dittmer und Luerssen sind Lesementoren und schenken zwei Kindern
an der Grundschule Hainholz Zeit, um mit ihnen das Lesen zu üben.
Die beiden Ehrenamtler kümmern sich in ihrem ersten Einsatz um
Muhmed (7) und Lea (9). Und die sind begeistert von der Zuwendung,
die sie durch ihre Lesementoren erfahren.

 

Beide Lesementoren verbindet die Liebe zu Büchern, die sie gern
weitergehen möchten. "Ich hatte in der Zeitung von diesem Projekt
gelesen und dachte mir, dass ist etwas für mich, denn Zeit habe ich
genug", erzählt der Vorruheständler Klaus Dittmer.

 

33 Jahre hatte er beim Seewetteramt in Hamburg gearbeitet und ist
vorher zur See gefahren, die Arbeit mit seinem Lesekind Muhmed
macht ihm Spaß. "Gelesen habe ich immer sehr gern und diese
Begeisterung möchte ich weitergeben. Ich finde es schade, wenn
Kinder nicht mehr so viel lesen, weil sie Probleme dabei haben.
Das möchte ich mit meinem Beitrag ein wenig ändern", sagt der 63-jährige
Elmshorner.

 

Dittmer wendete sich an den Verein "Mentor - Die Leselernhelfer
Kreis Pinneberg". Dort wurde er mit offenen Armen aufgenommen
und gleich an die Grundschule Hainholz vermittelt.

 

"Der Einsatz an dieser Schule freut mich besonders. Ich wohne in
diesem Stadtteil und kann auf diese Weise dazu beitragen, dass die
Kinder gefördert werden können", sagt Dittmer. Sein Schützling
Muhmed ist begeistert.

 

In der Familie des Siebenjährigen wird arabisch gesprochen, Deutsch
lernt er nur in der Schule und natürlich beim Spielen auf der Straße.
Damit die Förderung durch die Lesementoren funktioniert, ist es
notwendig, dass die Eltern einverstanden sind und die Kinder sich auf
diese Extraportion Lernen einlassen.

 

Annika Luerssen ist dem Verein schon seit längerer Zeit verbunden,
und arbeitet im Schulungsteam, um Lesementoren mit Tipps und
Informationen zu versorgen. "Aber das reichte mir nicht, ich wollte
selbst auch als Lesementor eingesetzt werden", sagt die 32-jährige
Kreisangestellte. In Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber verbringt sie
jetzt einmal in der Woche ihre Mittagspause mit Lea in der
Grundschule Hainholz.

 

Und damit das Lesen den Kindern, auch wenn es mühsam ist, wirklich
Spaß macht, ist die Auswahl der Bücher entscheidend. "Ich habe mir
ein Buch über Piraten ausgesucht, die finde ich toll"
, sagt Muhmed
und kann es kaum erwarten, dass es mit dem Lesen endlich los geht.
Lea hat sich ein Buch über Pinguine ausgesucht.
Klaus Dittmer und Annika Luerssen zählen zu den rund 100
Lesementoren im Kreis Pinneberg.
von Marianne Petersen

 

Uetersener Nachrichten, 23. Juni 2013:

Sommerfest 14. Juni 2013

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