Die Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer
Welt.

 

Ludwig Wittgenstein

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Premiere in Pinneberg - Mentoren fördern Flüchtlingskinder der DaZ Klassen

MENTOR Pinneberg engagiert sich ab sofort in der Leseförderung im DAZ Bereich der 5.und 6. Klassen. Ein  neues Feld, denn bisher war die Leseförderung auf den Grundschulbereich beschränkt. Khalid, Mustafa

Foto: Christiane Frese

und Namirin waren in ihren Heimatländern sehr gute Schüler. Doch ihre Schulzeit im Irak, in Syrien und Afghanistan liegt weit hinter ihnen und sie müssen hier ganz von vorne anfangen. Nachdem sie euphorisch und voller Selbstvertrauen in der deutschen Schule begonnen haben, müssen sie feststellen, dass es sehr schwierig ist, mit 12 oder 13 Jahren in einer neuen komplizierten Sprache gute Leistungen zu vollbringen. „Bevor sie den Kopf endgültig hängen lassen, versuche ich es bei MENTOR“, entschied sich ihre engagierte DaZ-Lehrerin, Irene Thelen-Denk. Zum Kennenlerntreffen bei Kaffee und Kuchen kamen jedoch nicht nur die vier ausgewählten Schüler und ihre Eltern: Jeder hatte noch einen Freund mitgebracht, der unbedingt auch einen Mentor haben wollte. „Bitte, bitte, er möchte doch auch so gerne lernen. Haben Sie nicht noch mehr Mentoren?“
Wir suchen ab sofort vier weitere Mentoren für das Schulzentrum Nord in Pinneberg, die mit Sicherheit genauso begeistert von ihren Lesekindern begrüßt werden. Tolle Kinder, liebevolle, engagierte Pädagogen und allerbeste Bedingungen warten auf Sie! Durch eine Spende der Familie konnten Lernspiele und Bücher gekauft werden, die nun den Mentoren und ihren Lesekindern exklusiv zur Verfügung gestellt werden.

Spielenachmittag am 21. Februar 2017 im Flora Gesundheitszentrum Elmshorn

 

 

Mehr als 20 Mentoren kamen im komfortablen Veranstaltungsraum
des Flora-Gesundheitszentrums zusammen, um neue Spiele für die
Mentorstunde auszuprobieren und zu bewerten.

Spielenachmittag am 21. Februar 2017 im Flora Gesundheitszentrum Elmshorn

Foto: K.-H. Raabe

Foto: K.-H. Raabe

 

Gleich zu Anfang der Fortbildung, die Herr Raabe hervorragend organisiert und geleitet hat, wurde die Bedeutung der Spiele für die Leselernhilfe herausgestellt. Spiele erleichtern das Lernen, wecken neue Interessen, bringen Farbe in den Alltag, bieten Gelegenheit zum Gespräch, zum gemeinsamen Lachen – und nicht zuletzt zum Kräftemessen, bei dem der „Kleine“ den „Großen“ auch gerne einmal aushebeln kann. Welcher Erfolg!

 

Dass die Spiele Spass machen, konnte man den teilnehmenden Mentoren ansehen. Nachbestellungen für die Spielekisten verschiedener Schulen zeigen den Erfolg der Veranstaltung.

Foto: K.-H. Raabe

Zwei mal Dankeschön:
An Herrn Kehrhahn vom Flora-Gesundheitszentrum. Er überlässt uns Jahr für Jahr seinen wahrlich luxuriösen Raum mit Rundumsicht über Elmshorn und Herrn Raabe, der organisiert, photographiert, koordiniert und sich auch noch als Mentor engagiert!

Die Bürgerstiftung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn spendet Bücherkiste für die Arbeit der Mentoren an der Grundschule Hemdingen

Die Hemdinger Mentorin Frau Radloff fragte erfolgreich bei ihrem früheren Chef der Volksbank Pinneberg-Elmshorn wegen einer Spende für MENTOR nach.

Am 12. Januar 2017 konnte eine mit Büchern und Leselernspielen gefüllte Bücherkiste in der Hemdinger Grundschule übergeben werden.

Mentorin Radloff, Herr Arne Witt (Volksbank), Herr Schmidt (MENTOR), Rektorin Knösel, Koordinatorin Gentz,
Lesekinder Kazper und Luisa

 

Freitag, 9. Dezember 2016
"Hörkino" in der James-Krüss-Schule in Barmstedt

Foto: Karl-Heinz Raabe

 

 

 

Bei dem weihnachtlichen Vorlesen war auch
MENTOR vor Ort.

Frau Link - Marten und Frau Hammerich
(sonst als Lesementorin in Brande-Hörnerkirchen aktiv) beteiligten sich.

Unsere Verbindungslehrerin an der James-Krüss- Schule: Frau Dannemann

Mittwoch, 7. Dezember 2016
Bücherweihnacht im Schlossgefängnis

 

In der gemütlichen Atmosphäre des weihnachtlich dekorierten Schlossgefängnisses Barmstedt tauschten sich engagierte Mentoren bei gutem Kuchenangebot über ihre Lesekinder und deren Fortschritte aus.

 

 

 

 

 

 

Christel Heidemann-Schmidt machte in einem lebendig gestalteten Büchervortrag passgenaue Vorschläge für alle Generationen der lesebegeisterten Familie.

Foto: Christiane Frese

Foto: Christiane Frese

MENTOR - die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V. auf der IB.SH-Spendenplattform für Schleswig-Holstein.
"WIR BEWEGEN Schleswig-Holstein"

Unser Crowdfunding-Projekt: Lesefreude mit einem Buch schenken

 

Kinder brauchen Bücher
… und haben manchmal keine. Das ist eine erstaunliche Erkenntnis lesebegeisterter Mentoren. Gerne würden
wir vom Verein unseren Mentoren die Möglichkeit geben, „ihrem“ Lesekind ein Buch zum Ende der Lesezeit
zu schenken. Wir stellen uns das so vor: Nach Beendigung der ein- oder manchmal auch zweijährigen Lesezeit
gehen beide in eine der örtlichen Buchhandlungen und kaufen ein Wunschbuch. Vielleicht schreibt der Mentor
zur Erinnerung noch etwas hinein? Eine Erinnerung für das Lesekind an eine Zeit der Zuwendung, des Lernens
und des Erfolgs. Und ein Anlass, weiter zu lesen - über die Mentorzeit hinaus.

Damit wir die nötigen Mittel dafür zur Verfügung haben, versuchen wir Gelder über „Crowdfunding“ einzuwerben. Unser Projekt steht auf folgender Seite:
https://www.wir-bewegen.sh/project/lesefreude-mit-einem-buch-schenken

 

Das MENTOR-Crowdfunding endet am 4. Januar 2017.
Auf Wunsch stellt der Verein eine Spendenquittung aus.
Jeder kleine Beitrag hilft uns zum Erfolg!

Bundesweiter Vorlesetag am 18. November 2016
MENTOR engagiert sich in den Schulen im Kreis Pinneberg

In vielen Schulen des Kreises nahmen Lesementoren am Vorlesetag teil.

 

Aufgeregt suchen die Schüler in der Grundschule Bokholt-Hanredder ihre Gruppe

Foto: Karl-Heinz Raabe

Foto: Karl-Heinz Raabe - Mentorin Frau Möller

Foto: Karl-Heinz Raabe - Mentorin Frau Wohlt

© Carsten Koch

 

In der Fritz-Reuter-Schule in Tornesch wurden Märchen vorgelesen.

 

Mentorin Frau Lohmann fasziniert die Schüler
mit ihrer Auswahl

Fortbildung am 11. November 2016 mit Susanne Fuchs in Elmshorn
"Stopp, ich brauch ´ne Pause"

Frau Fuchs, erfahrene Mentorin und Referentin, konnte einer großen und interessierten Gruppe von Lesementoren neue Strategien und Erkenntnisse aus der pädagogischen Theorie und Praxis vermitteln. Lesekinder, die müde oder nervös aus ihrem Schulalltag kommen, haben es oft schwer, sich auf die Lesestunde zu konzentrieren. In kleinen Schritten können Lesementoren den Kindern die Möglichkeit geben, den hinter sich liegenden Schultag abzuschließen und sich auf die Lesestunde einzustimmen und einzustellen. Wichtig ist es während der Lesestunde, sich gemeinsam auf eine Sache zu konzentrieren, aber auch immer wieder Pausen einzulegen, die, geschickt gestaltet, zum Auftanken und Neustart dienen können. Gewusst wie!
Alle Vorschläge waren praxisnah und inspirierend. Fortsetzung erwünscht!

 

Mit Emotionskarten z.B. kann man die Stimmung „spiegeln“ und einfühlsam in die Lesestunde einsteigen.

 

Lesementoren und ganz links die Referentin, Frau Fuchs

Fotos: Christiane Frese

Koordinatorentreffen am 5.10.2016 in Tornesch

Koordinatoren sind diejenigen, die an den Schulen „den Hut aufhaben“ – sie sind Ansprechpartner für Mentoren, Lesekinder und Schule. Es wurde deutlich, dass diese Arbeit den Ehrenamtlichen viel Freude macht – die Erfolge der Lesekinder und die Erfahrung, wie phantasievoll die Förderung durch ihre Mentoren geschieht, geben immer wieder neue Impulse. Die Schulen des Kreises Pinneberg haben weiteren Bedarf an neuen Mentoren angemeldet. Die Schulen geben durchweg ein positives Feedback und sprechen große Anerkennung für die individuelle Förderung der Lesekinder aus. Sie fragen verstärkt nach einer Ausweitung der Leseförderung. Woher kommen neue Mentoren? Neben der wichtigsten Säule der Mentorenwerbung – der Mund-zu-Mund- Propaganda - müssen Pressearbeit, Darstellung der Mentorarbeit auf Ehrenamtsmessen, Präsenz bei Lesungen in Buchhandlungen und die Werbung auf Stadtfesten wie dem Eulenmarkt in Quickborn verstärkt wahrgenommen werden. Der Mentorverein stellt dafür zwei Roll-Ups, Plakate, Flyer und Anschauungsmaterial zur Verfügung. Eine wichtige Unterstützung der Mentorarbeit sind die regelmäßig an den Schulen stattfindenden Feedbacktreffen. Hier geben die Schulen das Lob, das die Kinder bekommen, auch an ihre ehrenamtlichen Förderer weiter. Eine differenzierte Auswertung der Rückmeldungen der Schulen geben die Koordinatoren schriftlich an das Mentorbüro weiter. Die aus Spendenmitteln finanzierten Spiele- und Bücherkisten des Mentorvereins sind an fast allen Schulen zu finden. Wichtig sind Einführungen in die Handhabung der Spiele und Fördermaterialien. In Brande-Hörnerkirchen wird jeder neue Mentor individuell mit den Materialien bekannt gemacht. Eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Lernspiele“ ist geplant. Da neue Fördermittel eingeworben werden konnten, werden weitere Schulen Spielekisten erhalten können. Das nächste Koordinatorentreffen findet im Frühsommer im Rahmen eines Ausstellungsbesuchs statt!

Oktober 2016
Traurig teilen wir mit, dass unser Mitglied im Vorstand, die Koordinatorin an der Timm-Kröger-Schule in Elmshorn, Frau Erika Oertel nach kurzer, schwerer Krankheit am 27. September 2016 verstorben ist.

Nur einen Tag später verstarb unerwartet unser Koordinator an der Helene-Lange-Schule in Pinneberg
Herr Hans - Jürgen Brandt.

Unser Mitgefühl gilt den Familien der Verstorbenen.

Einführungsschulung für neue Mentoren am 29.09.2016 im Torhaus Elmshorn

Neue Mentoren aus Quickborn, Pinneberg, Uetersen und Elmshorn verstärken in Zukunft die Leselernhelferteams an den Schulen der jeweiligen Städte. Sehr motiviert gehen sie an ihre neue Aufgabe heran – wobei das Interesse an unterschiedlichen Kulturen und auch schwierigeren pädagogischen Fragestellungen zeigt, dass die Beschäftigung mit der Thematik der Leseförderung allen neuen Mentoren sehr viel Freude macht!

Mentor-Sommerfest im Elbmarschenhaus in Haseldorf am 24. Juni 2016

 

Die Einladung zum Sommerfest ist ein kleiner Dank an die Mentoren, die Woche für Woche, Jahr für Jahr  verlässlich und treu „Ihre“ Mentorkinder an das Lesen heranführen und immer ein Ohr für große und kleine Sorgen haben. Wenn andere über Bildungsungerechtigkeit klagen, arbeiten Mentoren dagegen an, ganz nach dem Motto Dantes: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt“. Und dafür ist einmal im Jahr ein Dank mehr als angemessen. Dieser Ansicht ist auch die Volksbank Pinneberg – Elmshorn, die dieses Fest großzügig unterstützte. Die Uetersener Nachrichten schrieben, es sei ein „Sommerfest mit Erkenntnisgewinn“ gewesen .

Foto: H.-J. Brandt

Foto: K.-H. Raabe

Foto: H.-J. Brandt

Foto: H.-J. Brandt

Foto: K.-H. Raabe

Foto: K.-H. Raabe

 

 

Die Führungen durch das Außengelände und das Elbmarschenhaus informierten über die Lebensbedingungen in der Marsch und luden zum Mitmachen ein.

Das „Klopstockspringen“ , mit dem man tiefe und breite Gräben im Flug überwinden kann, die Spirale zum Auspumpen der Gräben und ein mittelalterlich anmutendes Schöpfwerk konnten ausprobiert werden.

Foto: H.-J. Brandt

Foto: H.-J. Brandt

Foto: H.-J. Brandt

Im Haus überzeugte besonders die Zuneigung zu Kindern: Anfassen erwünscht! Selbst das Schweinswalskelett darf auseinander genommen und neu wieder zusammen gesetzt werden. Von dieser Puzzlearbeit machen auch Erwachsene gerne Gebrauch.

Foto: H.-J. Brandt

Foto: H.-J. Brandt

Foto: Ch. Frese

Bei Kaffee und Kuchen wurde geklönt, alte Bekannte trafen sich wieder und Informationen wurden ausgetauscht. („Haben wir nicht vor 40 Jahren gemeinsam gelernt?“)

Die Brande-Hörnerkirchener Mentoren konnten eine kleine Sensation verkünden: Das Mentorkind Sandro hatte mit einer riesigen Kraftanstrengung den Lesewettbewerb der Schule gewonnen. Feuchte Augen bei seiner Mentorin Ingrid Büchler und ihren Freundinnen!

Vorlesewettbewerb in der Grundschule Brande-Hörnerkirchen am 28. Mai 2016

Das Lesekind Sandro von Frau Büchler aus dem 3. Jahrgang hat den diesjährigen Wettbewerb der 3. Klassen der Schule gewonnen.

Foto: Margret Omar

Foto: Margret Omar

Sandro durfte sich ein Buch aussuchen, bekam ein Lesezeichen und eine Urkunde geschenkt. Alle haben sich sehr über Sandros Erfolg gefreut.

Freitag, 29. April 2016
Fortbildung "Yoga mit Kindern" im evangelischen Gemeindezentrum Tornesch mit Susanne Fuchs

 

Yoga mit Kindern in der Mentorstunde ….
… ist etwas ganz anderes,
als die meisten erwartet haben!

Turnübungen? Auf dem Kopf stehen? Nein, Frau Fuchs, erfahrene Yoga-Lehrerin und Mentorin, hat gezeigt, worin die Bedeutung des Yoga liegt, wenn man es klug in der Mentorstunde anwendet. Die meisten Lesekinder kommen müde, zappelig und unkonzentriert nach einem anstrengenden Schulvormittag in die Mentorstunde. Viele Mentoren fragen sich, wie Kinder in diesem, pädagogisch gesprochen, „schlechten Lernzustand“ überhaupt etwas aufnehmen können.  Die Kunst der Mentoren besteht nun darin, ihre Lesekinder wieder mit Sauerstoff „aufzutanken“, ihnen zu ermöglichen, sich wieder zu konzentrieren. Dazu bietet Yoga einfache Atemübungen und kleine Spiele für eine angenehme Stundengestaltung. Die anwesenden Mentoren konnten alles selber ausprobieren und waren begeistert: Auch sie fühlten sich frischer, haben sich amüsiert und sagten, dass alles Gelernte einfach und schnell umsetzbar sei für die schwierigste Aufgabe der Mentorstunde, Ruhe und Konzentration zum Lesen zu erreichen.
Eine Fortsetzung dieser Fortbildung wurde dringend gewünscht!

Mittwoch, 27. April 2016, Koordinatorentreffen im Museum Langes Tannen

Foto: Christiane Frese

 

Koordinatorentreffen im Museum Langes Tannen in Uetersen Mindestens ein Mal im Jahr treffen sich die Koordinatoren des Mentorvereins mit dem Vorstand. In diesem Jahr bildete die Ausstellung des Bilderbuchillustrators und Holzbildhauers Jonas  Kötz den humorvollen und vielfarbigen Hintergrund des Treffens.

Fortbildung durch Anschauung! Bilderbücher sind auch für „Große“ geeignet,
wenn Sie professionell illustriert und interessant geschrieben sind.

Frau Dr. Harms, die Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Museums, konnte bereits alle namhaften Kinderbuchillustratoren für eine Ausstellung im Uetersener Museum gewinnen. Die fleißige Arbeit der Koordinatoren rund ums Jahr wurde danach mit einem riesigen Stück Kuchen und einer guten Tasse Kaffee im romantischen Mühlencafe belohnt. Informationen und neue Materialien für die Lesestunden mit Lesekindern mit Migrationshintergrund gab es „on top“!

Foto: Christiane Frese

Tag des Buches am 23. April 2016 in der Buchhandlung Bücherwurm in Pinneberg

Am Tag des Buches präsentierte sich auch MENTOR im Bücherwurm in Pinneberg. Die Mentoren Frau Benchakroun, Frau Bronst und Herr Brandt hatten einen Stand aufgebaut, verteilten Flyer und informierten die Kunden - auf Wunsch bei einer Tasse Espresso oder Kaffee - über MENTOR.

Foto: Hans-Jürgen Brandt

 

 

Fünf Interessenten trugen sich in die ausgelegte Liste ein, um demnächst in der Helene-Lange-Schule oder eine der anderen Pinneberger Grundschulen als Mentoren tätig zu werden. Einige Kunden lassen sich informieren, ohne sich gleich festzulegen. Frau Schirmer vom Bücherwurm unterstützte die Mentoren und überreichte für MENTOR eine tolle rote Blechkiste mit Büchern und Spielen, die ab Mai in der Helene-Lange-Schule zum Einsatz kommen. Eine ähnliche Veranstaltung ist an einem verkaufsoffenen Sonntag im September im Bücherwurm geplant.

1. Elmshorner Kulturmesse am 17. April 2016

Lesen gehört, neben Schreiben und Rechnen, zu den wichtigsten Kulturfähigkeiten, daher passte  unser Infostand sehr gut auf diese Messe der Kulturschaffenden und -treibenden. Den (lt. Elmshorner Nachrichten) ca. 1000 Besuchern boten über 40 Standbetreiber ein vielfältiges Angebot und zeigten die Lebendigkeit der Elmshorner Kulturwelt. Unser Verein wird zusehends bekannter, denn viele Interessierte wussten bereits einiges über MENTOR- Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V, . wollten am Stand aber gerne noch weitere Informationen bekommen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die eifrig ratgebenden Helferinnen Frau Eichelbaum, Frau von Leesen und Frau Oertel.
Christel Heidemann-Schmidt

Markt der Möglichkeiten 20. März 2016 Die Ehrenamtsmesse in Elmshorn

Nach 2014 startete dieses Jahr die zweite Ehrenamtsmesse in Elmshorn, diesmal in neuen und größeren Räumen, Ausstellungsort war die neue Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule.

 

 

Mit insgesamt 60 Infoständen waren alle Formen und Variationen des Ehrenamts in Elmshorn und Umgebung vertreten. Diese Messe dient nicht nur der Werbung für die Ideen der verschiedenen Aktiven, sondern bietet auch die Möglichkeit mit vielen anderen Engagierten in Kontakt zu treten. Dies wurde auch reichlich genutzt.

Foto: K.-H. Raabe

Foto: K.-H. Raabe

 

Der Infostand von MENTOR-Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V. war gut besucht und es ergaben sich zahlreiche, teilweise sehr intensive Gespräche mit interessierten Besuchern. Unsere Leselernhilfe kommt gut an und findet viel positive Resonanz.

 

Vielen Dank an dieser Stelle für den Einsatz rund um und am Messestand an Frau Schutz, Herrn Raabe, Frau Pavlovic, Frau Eichbaum, Frau Weber und Herrn Jensen und - Herrn Schmidt.

C. Heidemann-Schmidt

 

Auch Bundestagsabgeordneter Ernst-Dieter Rossmann verweilte am Stand

Foto: K.-H. Raabe

16. März 2016, Birkenallee-Schule Uetersen „Deutsch als Zweitsprache hautnah – oder Flüchtlingskinder in der Schule“

Die Leiterin des DaZ - Zentrums der Birkenallee-Schule, Brigitte Stamm, ist ausgebildete Fachkraft für Deutsch–als-Zweitsprache. In der Informationsveranstaltung stellte Frau Stamm den Mentoren die speziellen Da-Klassen vor.

 

Foto: K.-H. Raabe

In der Grundschule Birkenallee kommen Flüchtlingskinder aus Uetersen, aber auch Heist und Moorrege zusammen, bis vor kurzem auch Kinder aus Tornesch. Sie werden in zwei Gruppen, Jahrgängen Klassen 1 und 2 und Klassen  3 und 4 zusammengefasst. Schwierig ist es oft, die Altersangaben der Kinder zu prüfen, oft hat auch ein „Viertklässler“ noch keine Schule besucht, ist also Analphabet. Die Schüler sollen möglichst vier Stunden Unterricht am Tag haben, nicht nur im Fach Deutsch. Es fehlt  im Land noch an mehr ausgebildeten Fachkräften für DaZ-Klassen; denn eine Doppelbesetzung mit Lehrern im Unterricht ist erwünscht.

Hilfe kommt von Schulassistenten, Kräften der Wohlfahrtsverbände und vom Freiwilligenforum. Versuchsweise nehmen einzelne Schüler in einigen Fächern am allgemeinen Unterricht ihrer Regelklasse teil, z. B. am Sportunterricht, oder an Koch- bzw. Werkgruppen. Die Höchstgrenze für die Verweildauer in einer DaZ-Klasse ist auf zwei Jahre begrenzt. Manche Kinder können schon nach einem Jahr in den regulären Unterricht wechseln. Im Allgemeinen brauchen Flüchtlingskinder mehr Hilfe im Unterricht, ebenso in sozialen Bereichen. Leider fehlt es noch an Lehrwerken zum durchgängigen Arbeiten.

Foto: K.-H. Raabe

Foto: K.-H. Raabe

 

 

Erfreut nahm Frau Stamm die durch eine Spende der Sparkasse Südholstein ermöglichte Bücher- und Spielekiste entgegen, speziell für DaZ-Kinder zusammengestellt von MENTOR.

 

Herr Groth von der Sparkasse Südholstein übergibt die gespendete Bücher- und Spielekiste

Dienstag, 8. März 2016, Mentoren der Fritz-Reuter-Schule Tornesch testen die Spielekiste Schnapp das Wort und Silbenstechen - Lese- und Rechtschreibspiele für Mentoren

Kennen Sie eine Büpfhurg?   Oder eine Faldwee? Um die beiden kennen zu lernen, sollten Sie die Lese- und Rechtschreibspiele der neuen Spiele- und Bücherkisten für Mentoren ausprobieren. Diese Spiele- und Bücherkisten konnten wir aus Spendengeldern beschaffen! Das geht ganz einfach: Sie holen Ihre Mentorenkollegen zusammen, verabreden einen Termin mit Ihrem Koordinator in einem Raum der Schule und nehmen sich mindestens eine Stunde Zeit zum Spielen. Herrlich, das macht Freude, wie Sie auf den Fotos der Mentoren der Fritz Reuter Schule in Tornesch sehen können!

Foto: Christiane Frese

Christiane Frese

Silben Stechen, Wörter Mau Mau, Lesedomino und Story Cubes lassen sich fast ohne Anleitung spielen. Sie sind, nach dem Urteil der Tornescher, super gut geeignet für die Mentorenstunden. Für müde Leseanfänger genauso wie für Schnellleser, die manchmal etwas zu flüchtig hinschauen. Manche Spiele trainieren besonders gut das „automatisierte Lesen“, bei dem die Wörter auf Anhieb erkannt werden – oder kreisen die „üblichen Verdächtigen“ der Doppellaute und Dehnungen ein, mit anderen werden die Silben erlesen. Haben Sie es erraten? Die Büpfhurg ist natürlich eine Hüpfburg, die Faldwee eine Waldfee. Ein Lesespiel aus der Bücherkiste …..

Jahreshauptversammlung am 3. März 2016
Der amtierende Vorstand und die Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt.

Donnerstag, 18. Februar 2016 Vorleseseminar mit Morena Bartel im Flora Gesundheitszentrum Elmshorn

 

Zahlreiche Teilnehmer erschienen zum Vorleseseminar der Sprecherzieherin und Schauspielerin Morena Bartel, die bereits in ihrer ersten Veranstaltung 2015 die Mentoren begeisterte.

Foto: K.-H. Raabe

Frau Bartel vermittelte in dieser kurzweiligen Fortbildung den Mentoren sozusagen das "Handwerkszeug des Vorlesers": Wie kann ich durch richtigen Einsatz von Stimme, Atmung, Artikulation und Gestik meinen Zuhörer fesseln.

Foto: K.-H. Raabe

 

Ebenso erlebten die Teilnehmer im Selbstversuch, was beim Zuhören in unseren Köpfen passiert, wie Bilder entstehen. Das Vorlesen fördert die kindliche Fantasie, schafft Kindern Zugang zu neuen Welten und hilft ihnen beim Lesenlernen.

Mittwoch, 2. Dezember 2015
Büchervorstellung im Flora Gesundheitszentrum Elmshorn

Auch in diesem Jahr stellte unsere Kinderbuchexpertin und langjährige Mentorin Christel Heidemann-Schmidt Neues aus der Welt der Kinder- und Jugendbücher vor. Die anwesenden Mentoren konnten in weihnachtlich gemütlicher Runde Einblick in die neuen Ausgaben nehmen und erhielten auch Tipps für den Gabentisch der Erwachsenen.

Freitag, 20. November 2015 Bundesweiter Vorlesetag: Märchenstunde mit dem Landrat

Am bundesweiten Vorlesetag beteiligten sich unter 2000 Vorlesern auch viele Prominente. In der Friedrich-Ebert-Schule in Tornesch erschien unser Schirmherr, Landrat Oliver Stolz, zwei Tage nach seiner Wiederwahl, gut gelaunt und voller Vorfreude! Als Vater dreier Söhne ist er ein geübter Vorleser!

 

Die Kinder staunten nicht schlecht, als ein Mann mit Schlips und Kragen ihnen das Märchen vom "Fischer und seiner Frau" präsentierte. Der Landrat konnte seine Zuhörer begeistern. Die MENTOR-Kontaktlehrerin Frau Waller hatte mit ihren Kollegen die Klassenräume mit Märchenbildern geschmückt. In der 2. und 3. Stunde durften die Kinder sich je eins der 20 Märchen aussuchen, die von Mentoren und anderen Ehrenamtlichen gelesen wurden. Auch an anderen von MENTOR betreuten Schulen des Kreises beteiligten sich Mentoren am Vorlesetag, so Frau Monika Wohlt an der Grundschule Bokholt-Hanredder.

Foto: Christiane Frese

 

 

Die 80 Schüler und Schülerinnen konnten sich aus acht Leseangeboten ihre Geschichte aussuchen.

Foto: Karl-Heinz Raabe

 

 

 

Wie auch das letzte Bild zeigt, wurde der Vorlesetag zu einer gelungenen Veranstaltung!

Mittwoch, 4. November 2015: Märchenfortbildung mit Susanne Fuchs

 

In den neuen, hellen Räumen des Gemeindezentrums der evangelischen Kirche in Tornesch stimmte die ausgebildete Märchenerzählerin und – therapeutin Susanne Fuchs die zahlreich erschienenen Mentoren mit einem südamerikanischen Märchen von der „Beutelratte, die sich fledermauste“ auf die Fortbildung ein.

Volksmärchen haben eine klare Struktur und sind in sieben Stufen aufgebaut, die der kindlichen Entwicklung entsprechen. Gut und Böse sind klar zu unterscheiden, gern wird mit Symbolen gearbeitet.
Überlieferte Märchen der Gebrüder Grimm oder z. B. die von Elsa Sophia von Kamphoevener erzählten orientalischen Märchen vermitteln den Kindern Werte, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben.
Frau Fuchs verdeutlichte, dass Kunstmärchen wie z. B. von Hans Christian Andersen, sich nicht für jüngere Kinder eignen: Sie sind oft mehrdimensional aufgebaut, die Personen nicht eindeutig "gut" oder "böse", oft endet das Märchen nicht glücklich.

Beim Erzählen oder Vorlesen eines Märchens wird die Phantasie der Kinder angeregt. So entstehen eigene Bilder im Kopf. Filme hingegen bewirken eher eine Reizüberflutung.

Foto: Christiane Frese

 

Die Mentoren sind sich darüber im Klaren, dass sie bei der Auswahl der Märchen den Sprachschatz der Lesekinder berücksichtigen müssen. Die oft ungewohnte, etwas altmodisch wirkende Ausdrucksweise gehört aber zu unserem Kulturgut. Kinder sollen durchaus gefordert werden, denn ihr Wortschatz wird so erweitert.

Montag, 5. Oktober 2015 Knackpunkte der Mentorenarbeit

Im Flora Gesundheitszentrum in Elmshorn erarbeiteten die ehemalige Rektorin der Elmshorner Astrid-Lindgren-Schule, Frau Sembill, und die frühere Konrektorin der Hafenschule, Frau Schilling, mit den Teilnehmern der Fortbildung "25 Knackpunkte in der Mentorenarbeit".

Foto: Christiane Frese

Foto: Christiane Frese

In Kleingruppen und im Plenum tauschten sich die Mentoren u. a. aus über Probleme mit der Motivation und der Konzentrationsfähigkeit der Lesekinder, Gesprächsbereitschaft der Lehrer oder große Zurückhaltung der Eltern gegenüber den Mentoren. Die Teilnehmer waren mit den gewonnenen Erkenntnissen sehr zufrieden.

Dienstag, 9. Juni 2015 Feedbacktreffen an der Fritz-Reuter-Schule Tornesch

 

Am 9. Juni fand das 4. Feedbackmeeting dieses Schuljahres an der Fritz-Reuter- Schule in Tornesch statt. Die Lehrerin Frau Waller konnte über deutlich sichtbare Erfolge berichten. Die Mentoren freuten sich über eine gut gefüllte Bücher- und Spielekiste, die der Verein zur Verfügung stellte,- angeschafft mit den Geldern der Förderer und Sponsoren. Mit diesem exzellenten Material zur Förderung der Lesekinder sind nun neun Schulen ausgestattet!

Foto: Christiane Frese

Freitag, 5. Juni 2015 Sommerfest der Mentore

MENTOR feiert – Ausflug ins Arboretum nach einem weiteren Jahr Lesepatenschaft.

Foto: Jens Feddersen

 

Chapeau! So ein Sommertag sucht seinesgleichen: Strahlend blauer Himmel, Blütenmeer und Farbenfülle.

 

Im zauberhaften Arboretum führten vier ehrenamtliche Guides die Gäste in kleinen Gruppen durch den immer wieder neu und überraschend anders gestalteten Park. Die Führungen überboten sich in ihrer Vielfalt: Literarische Zitate, romantische Gedichte, historische Exkurse, botanische Spezifikationen und immer wieder gärtnerische Tipps begeisterten die Gäste.

Foto: K.-H. Raabe

Foto: K.-H. Raabe

 

Der Vorstand des Vereins MENTOR – die Leselernhelfer  Kreis Pinneberg hatte alle eingeladen, die sich in den vergangenen Jahren um die ehrenamtliche Lesepatenschaft im Kreis Pinneberg verdient gemacht hatten: 80 engagierte Mentoren waren gekommen.

Fotos: K.-H. Raabe

Und auch  Förderer, ohne die es keine Fortbildungen, keine Bücher und Spiele für die Mentorsteunden geben würde: Frau Monika Dormann von der Firma Steier in Elmshorn, die alle Mappen und Überschreibfolien zur Verfügung stellt, der Geschäftsführer der Stiftung der Sparkasse Südholstein, Herr Dr. Stefan Kronenberg und Tanja und Jens Feddersen von der gleichnamigen Werbeagentur, die von Anfang an den Flyer gestaltet und gesponsert haben.

Quickborn, 17. Dezember 2014 Firma MBA übergibt Spende an MENTOR - die Leselernhelfer im Kreis Pinneberg

"Wir unterstützen sehr gerne, vor allem an der richtigen Stelle." Mit diesen Worten übergibt Hans-Heinrich Westphal, Geschäftsführer der MBA Instruments GmbH Quickborn den Spendenscheck im Wert von 1.500,- Euro an Christiane Frese, Vorstand des Vereins "MENTOR - Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg". "Unsere Kunden verzichten gerne auf Weihnachtsgeschenke, wenn sie wissen, dass die Spende so zielführend verwendet wird." Mit der Geldspende von MBA Instruments kann jetzt wieder in anspruchsvolle Lese- und Rechtschreibspiele und Bücher investiert werden - und auch die Schulungsmaßnahmen für die Mentorinnen und Mentoren werden durch Spendengelder finanziert. Christiane Frese betont, dass es eine gute Investition in die Zukunft sei, Kinder mit geschenkter Zeit zu fördern. Eine gute Bildung von Anfang an ist notwendig, um später eine gute Ausbildung zu absolvieren. Davon ist auch das Unternehmen MBA überzeugt.

Christiane Frese, Hans-Heinrich Westphal, Beate Pieper (Foto)

25. November 2014 Büchervorstellung im Info-Treff im Flora-Gesundheitszentrum in Elmshorn

Wie schon in den vergangenen Jahren stellte unsere Mentorin und Kinderbuchexpertin Christel Heidemann-Schmidt bei Kerzenschein und weihnachtlichem Gebäck neue Kinderbücher vor. Tipps für das ein oder andere Buchgeschenk zu Weihnachten - auch für Erwachsene - hatte sie ebenso im Gepäck.

Friedrich - Ebert - Schule Elmshorn, 10. November 2014

 

Im Rahmen der Lesewoche organisierte Frau Heidemann Schmidt eine Lesung mit der Schauspielerin Nicole Wollschläger aus einem Buch aus der Reihe: "Das magische Baumhaus" von Mary Pope Osborne.

 

Frau Wollschläger kombinierte Buch mit Schauspiel: Sie nahm die Kinder mit dem Baumhaus mit auf eine Reise an den Amazonas. Sie waren der Chor, der die Geräusche des Urwalds darstellte. Am Ende konnten die Schüler die Rätselfragen beantworten und bekamen für aktives Zuhören und Mitgestalten eine Belohnung aus der Schatzkiste.

Ehrenamtsmesse am 9. November 2014 in Elmshorn

 

Unter den zahlreichen Vereinen und Institutionen präsentierte sich auch der Verein MENTOR - Pinneberg. Über die Arbeit der Leselernhelfer informierten u. a. (v. l. n. r.):
Herr Boll, Frau Heidemann-Schmidt,
Frau Schutz und Herr Raabe.

Mittwoch, 1. Oktober 2014 Fortbildung: Motivation und Leselust (Carola Latzel-Kröger)

 

Vor über 30 interessierten Mentoren referierte Frau Latzel-Kröger über einen möglichen Aufbau einer Lesestunde. Diesen stellte sie in einem Kreisdiagramm dar. So konnten die Teilnehmer die einzelnen Schritte
nachvollziehen.

 

Eine Lesestunde könnte so aussehen:

 

Im weiteren Verlauf der Fortbildung wurde das Thema: "Nähe und Distanz zum Lesekind" angesprochen.

(Diagramm aus der "Northeimer Lesefibel für Mentoren")

Spendenübergabe der Firma LASERmobil

 

Im Rahmen der Feier zum 10-jährigen Jubiläum der Firma LASERmobil konnten die Gäste sich Artikel aus dem Onlineshop www.effekt-gravur.de aussuchen und live dabei sein, als die Artikel nach Wunsch lasergraviert wurden. Der Erlös daraus (300 Euro) ging als Spende an den Verein "MENTOR, die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e. V.", der dieses Geld sehr gut gebrauchen kann, weil es dem Verein hilft, in den Schulen Leseecken mit angenehmer Atmosphäre für angehende Leseratten einzurichten.

Freitag, 13. Juni 2014: Sommerfest im Klosterbezirk Uetersen

55 Teilnehmer wurden von Dr. Ute Neumann - Gorsolke durch den Klostergarten zur barocken Klosterkirche geführt.

Die Besucher erhielten viele kurzweilige Informationen zur Erstehung der Kirche und ihrer Deckenfresken.

 

Anschließend kam es im Restaurant St. Esprit bei Kaffee und Kuchen zu einem regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch der Mentoren.

Allen Koordinatoren, die die Zusammenarbeit von Schulen, Mentoren und Verein gestalten, überreichte der Vorstand als Dank einen kleinen Gingko Biloba. Diese wurden von der Baumschule Bunk in Elmshorn gestiftet.

Freitag, 6. Juni 2014: Besuch der Stadtbücherei Elmshorn

Dem Wunsch entsprechend mal etwas Besonderes mit den Vorlesekindern zu machen, waren am 06. Juni 2014 nachmittags mehrere Mentorinnen von der Friedrich-Ebert-Schule mit ihren Lesekindern in der Stadtbücherei. Dort gab es eine muntere, kenntnisreiche Führung mit der Bibliothekarin Ute Rudat. Durch geschickte Fragen und eine gezielte Buchauswahl lockte sie die Kinder aus der Reserve. Was meint ihr, wie viele Bücher stehen hier unten im Kinderkeller in den Regalen? Zögerliche Antwort einer Schülerin: "1000 Stück ?"  " Zu wenig."  " 8000?"  " Immer noch zu wenig. " O.K. Dann ordentlich draufgeschlagen:  "1 Million Bücher!?" Nein, es sind tatsächlich um die 20.000 Bücher für Kinder vorhanden. Begeistert zeigten sich die Lesekinder auch von den vielen Möglichkeiten der Ausleihe, denn in der Bücherei stehen nicht nur Bücher zur Auswahl, sondern auch viele andere Medien, wie Zeitschriften, Hörbücher und sogar DVDs. Am Ende der einstündigen Veranstaltung  gab es noch eine Erfrischung und ein kleines Geschenk und viele zufriedene Gesichter. Sogar eine der Mentorinnen ging mit einem Anmeldezettel für die Stadtbücherei in der Tasche nach Hause.
Fazit:  ein sehr empfehlenswerter Ausflug
(C. Heidemann - Schmidt)

7. Mai 2014, Fortbildung mit Frau Latzel - Kröger, Lehrerin und Mentorin: Wie lernen Kinder heute lesen?

Noch bevor die Veranstaltung über Probleme des Lesenlernens begann, saßen 30 Mentoren mucksmäuschenstill tief in Arbeit versunken über hieroglyphenartigen Schriftzeichen, die mühsam entziffert und zu
einem sinnvollen Text zusammengesetzt werden mussten. Selbsterfahrung auf dem Gebiet des Lesenlernens, die bewies: es dauert sehr lange und ist ein mühsamer Prozess, in dem alle Schritte von der bildlichen Vorstellung, über das Entziffern bis zum Sinn entnehmenden Lesen durchlaufen werden. Wie wird an den Schulen lesen gelehrt? Eine spannende Frage, die mit einem Satz beantwortet werden kann. Die in den Schulen praktizierten Methoden sind so vielfältig, dass ein Mentor ganz unabhängig davon mit seiner eigenen Phantasie kreativ arbeiten kann und sich nicht in einen bestimmten Methodenkanon einfügen muss. Hilfreich ist dabei immer die Anschauung für das Kind: konkret, in dem der Gegenstand, den das schwierige Wort bezeichnet, in die Hand genommen wird, durch bildliche Darstellung oder durch Gespräche. Hat ein Kind große Schwierigkeiten beim Entziffern der Silben, ist die in vielen Büchern angebotene „Silbenmethode“, in der Silben verschiedenfarbig unterlegt sind, eine sinnvolle Hilfe. Nachdem vielfältiges Anschauungsmaterial durchgesehen werden konnte, wurden Fragen zu Problemen beantwortet. Zum Ausklang las Frau Latzel-Kröger aus dem Buch „Die Erfindung des Lebens“ von Joseph Ortheil die Beschreibung einer wunderschönen Begebenheit vor. Der kleine Joseph hatte in der Schule weder lesen noch schreiben gelernt – und erfuhr durch die liebevolle Zuwendung seines Vaters, wie er durch Anschauung einer Eiche und das Zeichnen dieser Eiche die Buchstaben und Worte, die diese Eiche bezeichneten, lesen konnte. Ermutigend für jeden Mentor und jedes Lesekind und eine tolle Empfehlung zum Weiterlesen.

Am Dienstag, 29. April 2014, 18.00 Uhr

fand eine Erstschulung für neue Mentoren in Pinneberg im Tagungsraum im Hause des Ingenieurbüros Taubert und Ruhe statt.
Rellinger Straße 26, 25421 Pinneberg, Tel. 04101 517790
Neue Mentoren wurden von Frau Christiane Frese in die Ziele und Methoden der Leselernhilfe eingeführt.
Folgende Themen wurden behandelt:

• Auswahl der Mentor-Kinder

• Das 1 : 1 Konzept der Leselernhilfe

• Warum ist Lesen lernen schwierig?

Wie kann ein Mentor helfen?

• Welche Bücher sind für die Mentor-Stunden geeignet – und wo findet man sie?

• Was bietet der MENTOR-Verein – und was wird von einem Mentor erwartet?

Im Anschluss an die Schulung wurden Arbeitsmaterialien ausgegeben.

11. April 2014 Lesen mit Migrantenkindern

In den Räumen der Kirchengemeinde St. Nikolai in Elmshorn nahmen 20 Mentoren teil an einer mehrstündigen Fortbildung zum Thema: „Leseförderung für Schüler mit Deutsch als Zweitsprache“ mit den Referentinnen der Akademie für Leseförderung Hannover Heide Herbst-Kulf und Anne Möllers. Mit den Teilnehmern erarbeiteten die Seminarleiterinnen die Auffälligkeiten und Besonderheiten im Spracherwerb und Sprachverhalten bei Kindern mit nicht - deutscher Muttersprache. Anhand der Erklärung des Leselernprozesses wurden die Schwierigkeiten dieser Kinder verdeutlicht und den Mentoren „Stolpersteine“ aufgezeigt. Im Laufe des abwechslungsreich gestalteten Seminars gaben die Referentinnen zahlreiche Anregungen und auch spielerische Materialien für die erfolgreiche Leselernförderung, die zum Teil durchaus ebenso bei deutschsprachigen Lesekindern angewendet werden können.

MESSEBERICHT

In diesem Jahr war MENTOR - Die Leselernhelfer im Kreis Pinneberg e.V. erstmalig auf der Ehrenamtmesse “PI-AKTIV 5” am Sonntag, 16. März, als Aussteller präsent. Gemeinsam mit rund 50 anderen Organisationen warben Koordinatoren und Mentorinnen/Mentoren von 11 bis 17 Uhr um neue Leselernhelfer im Kreis Pinneberg. Die Messe fand, wie seit dem Start von “PI-AKTIV” vor fünf Jahren, in der Rübekamphalle in Pinneberg statt. Der Aufbau am Morgen war schnell bewerkstelligt (vier Quadratmeter sind schnell bestückt). Zur Auslage von Broschüren und Beispiel-Büchern stand ein größerer Tisch zur Verfügung. Herr Focke, Koordinator für die Helene-Lange-Schule (HLS) in Pinneberg, half mit einem Bistrotisch und Prospektständern aus. Das Roll-up von Mentor e.V., ein paar Tischdecken, Primeln und ein Teller mit Keksen komplettierten die Dekoration. Nach der offiziellen Eröffnung der Messe durch die ehrenamtlich tätigen Organisatoren (Herr Ronke, Herr Dr. Heckmann), die Pinneberger Bürgervorsteherin Frau Boenigk, Kreispräsident Tiemann und Landrat Stolz, wurden die Türen um 11 Uhr für die zahlreichen Besucher geöffnet. Der Standbesetzung durch Herrn Focke und Frau Benchakroun, Mentorin an der HLS, folgten im Laufe des Tages die Ablösung durch Herrn Leipold, Frau Bronst, Frau Scheel, Herrn Hansen und Herrn Dr. Eckardt. Alle konnten sich über reges Interesse an der Arbeit von MENTOR e.V. freuen. Aus ca. 30 ausführlichen Gesprächen mit Interessenten resultierten neun ganz konkrete Kontakte zu neuen potenziellen Mentorinnen und Mentoren, die nun in der Nachbearbeitung sind. Eine Dame möchten gern in Appen lesen, andere in Pinneberg, Tornesch und/oder Uetersen. Der Messeauftritt kann also insgesamt als erfolgreich “verbucht” werden. Sehr hilfreich war offensichtlich die Presseveröffentlichung zu unserem Verein und seinen Anliegen in der Woche vor der Messe in der Pinneberger Beilage des Hamburger Abendblattes. Einige Messebesucher kamen ganz gezielt auf Grund des von Herrn Leipold initiierten Artikels. In Zukunft gern mehr davon! Die Ehrenamtmesse 2015 sollte auf jeden Fall im Vereinskalender vorgemerkt werden. 28.03.2014/ib

12. Februar 2014 Vorstellung des neuen Bücherschatzes

 

Frau Christiane Frese und Frau Christel Heidemann-Schmidt stellten am Schnuppernachmittag die dank einer Spende der Stiftung der Sparkasse Südholstein neu angeschafften Bücher für die Mentor - Bücherkiste von der Bücherei Heymann Elmshorn vor.

 

 

 

Begeistert probierten die Teilnehmer auch die neuen Gesellschaftsspiele aus:

Am Freitag, 17.01.2014, Koordinatorenfortbildung

im Gebäude der Kirchengemeinde St. Nikolai, Ecke Kirchenstraße/Alter Markt in Elmshorn.
durchgeführt von Referentin Christiane Frese.

 

Folgende Themen wurden vertieft:

•  Aufgaben der Koordinatoren

•  Datenverwaltung und die Datenweitergabe

•  Organisation und Durchführung von Feedbacktreffen Anfang des Schuljahres

•  Kontakt zur Schule und Schulleitung

Fortbildung für fortgeschrittene Mentoren am 10.12.2013

im Torhaus Elmshorn, an der 18 interessierte und erfahrene Mentoren teilnahmen. Für eine vorweihnachtliche Stimmung mit Keksen und Dekoration hatte die Referentin Frau Frese gesorgt. Unterlagen zum Thema: "Lesestrategien für Kinder mit Leseschwierigkeiten" wurden durchgearbeitet, Fragen konnten zum Teil von den Mentoren beantwortet werden, die auch viele Methoden aus den Erstschulungen bereits angewendet hatten. Die gespendeten Materialien der Firma Veloflex (Überschreibfolien etc.) wurden gern mitgenommen.

Büchervorstellung vor Weihnachten am 25. November 2013

 

Nicole von Leesen und die Referentin Christel Heidemann – Schmidt, Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Buchhandlung Heymann in Elmshorn, empfingen die zahlreich erschienenen Mentoren im vorweihnachtlich geschmückten Raum im Torhaus mit Plätzchen und Kaffee.

 

In gemütlicher Runde stellte Frau Heidemann- Schmidt neue Bücher für Jungen und Mädchen vor. Verschiedene Alterstufen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade wurden bedient: Bücher bevorzugt von Jungen, wie z. B. „Rocco Randale“ und andere eher für Mädchen geeignet, wie „Ich und die Queen“; lustige und der Jahreszeit angemessen weihnachtliche wie z. B.: „Advent, Advent, der Kuchen brennt“.

 

Doch auch Geschenktipps unterschiedlicher Art für erwachsene Leser unterbreitete die Referentin dem interessierten Publikum. Sie ließ es neugierig werden auf „Die Eulersche Formel“, das „Lavendelzimmer“ und andere. In der schweren Bücherkiste fanden sich weitere Bücher zur Ansicht. In ihnen konnten die Mentoren blättern und sich über die Einsatzmöglichkeiten bei den Lesekindern austauschen.

Dienstag, 12.11. 2013

Erstschulung für neue Mentoren im Torhaus Elmshorn
Neue Mentoren wurden in die Ziele und Methoden der Leselernhilfe eingeführt.

 

Folgende Themen wurden behandelt:

•  Auswahl der Mentor-Kinder
•  Das 1 : 1 Konzept der Leselernhilfe
•  Warum ist Lesen lernen schwierig?
•  Wie kann ein Mentor helfen?
•  Welche Bücher sind für die Mentor-Stunden geeignet – und wo findet man sie?
•  Was bietet der MENTOR-Verein und was wird von einem Mentor erwartet?

 

Im Anschluss an die Schulung wurden Arbeitsmaterialien ausgegeben.

Dienstag, 10. September 2013

Die ersten Teilnehmer treffen vor dem romantischen Torhaus in Elmshorn ein

Erstschulung für neue Mentoren
Referentin: Christiane Frese

Im Elmshorner Torhaus trafen sich 12 Mentoren, die kurz vor dem Beginn ihrer Mentorentätigkeit standen oder schon die ersten Stunden mit ihren Mentor-Kindern verbracht hatten. In lebhaften Gesprächen wurden die Chancen und Möglichkeiten der Mentoren besprochen, der Leselernpozess wurde dargestellt, es gab praktische Beispiele und Methoden, die die Teilnehmer selber erproben konnten. Zum Schluss konnten sich die Teilnehmer Mappen, Klarsichthüllen und Überschreibfolien mitnehmen, die die Firma Veloflex aus Elmshorn gespendet hatte. Überschreibfolien sind eine ideale Lösung für den mehrfachen Gebrauch von Lesekrimis und Leselernheften, in die die Mentor-Kinder etwas malen oder schreiben können. Die Überschreibfolie wird einfach aufgelegt, dann kann das Kind mit dem Bleistift schreiben - und hinterher wird alles wieder ausradiert. So können die wertvollen Bücher und Hefte, die der Verein gerade anschaffen konnte und in der "Bücherkiste" bei Heymann verwahrt, vielen Kindern dienen.

Lesenlernen helfen in Quickborn!
Eulenfest in Quickborn, 7. September 2013

 

“Schade!“, sagte der ältere Herr, der auf unseren Informationstand kam,  “Ich habe schon einen Lesezirkel und Lesemappen abonniert!“ Wir, dies waren Angela Schuppe und ich,  Jürgen Hansen, vom Verein der Leselernhelfer Mentor e.V., schauten uns verwundert an und mussten grinsen. Wieder einer, der nicht richtig gelesen hatte und unserem Plakat eine völlig falsche Bedeutung gab. Ja und das ist eigentlich auch der Grund, warum wir helfen wollen. Helfen, indem wir leseschwache Kinder beim Lesen unterstützen und begeistern wollen; sie für eine Weile begleiten und Ihnen die Freude am Lesen wieder geben.

„Tue Gutes und rede drüber!“

Nach diesem Motto wollten wir auf dem Eulenfest 2013 in Quickborn über uns reden und auf unser Tun aufmerksam machen, denn wir brauchen noch viele Mentoren für unsere Tätigkeit in unserem Ort. Schnell war ein Informationsstand aufgebaut und wir waren gespannt, was sich am Tag wohl alles ereignen würde. Das Eulenfest war noch nicht eröffnet, da hatten wir schon unser erstes Gespräch mit einer  interessierten Dame und, wir hatten so schnell gar nicht damit gerechnet, wohl schon eine unserer neuen Mitstreiterinnen gefunden. Nun, es liegt in der Natur der Sache, dass es natürlich nicht so schnell weiterging. Aber wir hatten eine Menge von interessanten Begegnungen und konnten viel Aufklärung und Information über unser Tun an den Schulen geben. Dass der Bürgervorsteher von Quickborn, Herr Henning Meyn, uns dann gegen Abend auch noch persönlich auf unseren Informationsstand besuchte, zeigte uns, wie wichtig unsere Tätigkeit in der Öffentlichkeit gesehen wird.

Am Ende des Tages durften wir über unseren Erfolg, vermutlich mindestens drei neue Mitstreiterinnen gefunden zu haben, zufrieden sein.

Alles in allem, ein sehr gelungener Tag! Nächstes Jahr  bestimmt wieder!

14. Juni 2013: Sommerfest

Zum diesjährigen Sommerfest trafen sich 45 Leselernhelfer im Uetersener Kloster zu einem Erfahrungsaustausch bei Kaffee und köstlichem selbstgebackenem Kuchen in der gemütlichen Fachwerkscheune der Priörin. Höhepunkt des Nachmittages war die Führung des Klosterprobsten Hubertus Graf von Luckner durch den Klosterbezirk.

Die Uetersener Mentorin Sonja Eckardt bedankt sich mit einem Büchergutschein bei Graf Luckner für die amüsante Führung.

Juni 2013

Feedbackgespräche und Adieu

 

Das Schuljahresende ist die Zeit der Feedbackgespräche an den Schulen. An jeder Schule gibt es „Schulkoordinatoren“ – das sind Mentoren, die an der Schule, an der sie selber lesen, die Zusammenarbeit zwischen Mentoren und Lehrern gestalten. Diese Koordinatoren setzen sich mit den Lehrern der Mentorkinder zusammen und sprechen über den Verlauf der letzten Monate. Es ist erfreulich zu hören, dass so gut wie alle Mentorkinder selbstbewusster werden, sich häufiger am Unterrichtsgespäch beteiligen und ihre Leseleistung verbessern. Im Anschluss an diese Lehrer / Koordinatorengespräche finden die Treffen der Koordinatoren mit den Mentoren der jeweiligen Schule statt. Hier berichten die Mentoren von ihrer Tätigkeit, tauschen Tipps und Erfahrungen aus und sind erstaunt, wenn sie von den Koordinatoren hören, wie gut sich ihre Lesekinder in der Schule entwickelt haben. Für manche ist am Schuljahresende Zeit, ihren Lesekindern "adieu" zu sagen, da sie auf eine weiterführende Schule gehen. Die Freude über die guten Leistungen ist dann allerdings auch immer mit Wehmut verbunden – ein Jahr gemeinsam lesen schweißt zusammen!

14. Mai 2013

Büchervorstellung im Frühling, Christel Heidemann - Schmidt

 

Woher bekomme ich interessante Bücher, die für mein Lesekind geeignet sind? Dies ist stets die erste Frage, die angehende Lesementoren stellen, wenn sie sich über die Mentortätigkeit informieren wollen. Das ist beim MENTOR-Verein Pinneberg ganz einfach: im Frühjahr und Herbst präsentiert Frau Heidemann - Schmidt, Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Buchhandlung Heymann in Elmshorn, neue und interessante Kinderbücher. Schwerpunkt ist diesmal der Humor : Da geht es u.a. um "pupsende Päpste" und die "Mission Unterhose" , den Munkel Trogg und Barnaby, den Rettungshund im Ruhestand. Barnaby muss eine Kükenentführung aufklären und Lena gründet eine Tierkümmerbande….
Selbstverständlich kommen auch Sachbücher, Klassiker und Rätselkrimis nicht zu kurz. Eine faszinierende Vielfalt, eigentlich möchte man alle Bücher zugleich lesen.

19. März 2013 Fortbildung für Mentoren, Nicole v. Leesen

Jungen lesen anders, Mädchen auch

 

Jungen gelten als Verlierer der Bildungsgesellschaft, als Nichtleser, als schwer zu motivierende Schüler – im Gegensatz zu Mädchen, die wesentlich mehr lesen, bessere Schulnoten nach Hause bringen und insgesamt aufmerksamer dem Unterricht folgen. Wie können Mentoren „ihre“ Jungs zum Lesen motivieren und ihnen bessere Chancen vermitteln? Welche Bücher sind besonders gut für Jungen geeignet – und welche Bücher  finden bei Mädchen Anklang? Gibt es besondere  Methoden, um Jungen Erfolgserlebnisse zu vermitteln und sie zu begeistern? Frau v. Leesen, eine erfahrene und engagierte Buchhändlerin, ist diesen Fragen auf den Grund gegangen und hat aus der Leseforschung erstaunliche Ergebnisse präsentiert. Es gibt sie, die guten Bücher für Jungen und die entsprechenden Erfolge der Mentoren, die ihre Jungs für das Lesen begeistern können. Und es gibt auch Bücher, die nicht dem Mädchenklischee entsprechen und Mädchen dennoch  faszinieren. Ein tolles Buch zum Weiterlesen, geschrieben von der Vorsitzenden des MENTOR Bundesverbandes: Katrin Müller-Walde, Warum Jungen nicht mehr lesen und wie wir das ändern können, Campus Verlag

15. März 2013: Stand der Vereinsentwicklung, Erfolgsgeschichte setzt sich fort

MENTOR - Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V. wächst weiter. Wir haben derzeit 75 aktive und 8 pausierende Mentoren. Dazu kommen weitere 8 Mentoren, die in Kürze mit der Leselernhilfe beginnen werden. Neue Interessenten sind jederzeit willkommen. Inzwischen haben 39 Kinder ihr Lesejahr abgeschlossen, das für sie zu einem wertvollen Baustein für ihre weitere Schul- und Bildungslaufbahn geworden ist. Mittlerweile sind wir an 16 Schulen im Kreis Pinneberg aktiv.

29. Januar und 13. Februar 2013

Einführungsschulung für neue Mentoren
Christiane Frese,  Nicole v. Leesen und Annika Lüerssen

 

Fast vierzig neue Mentoren haben an diesen beiden Schulungen teilgenommen und Neues über die Gestaltung von Mentorstunden, Lesemotivation, Bücherauswahl und die guten Erfolgsaussichten von ehrenamtlichen Lesementoren erfahren. Es wurden zwei Bücher mit Erfolgsgarantie vorgestellt und die Methode des Tandem - Lesens wurde mit viel Spaß und Lachen ausprobiert.
In regen Diskussionen und lebhaften Gesprächen wurden die ersten Erfahrungen mit Mentorkindern, Tipps für den Start in die Lesetätigkeit und die Veränderungen in der Schullandschaft diskutiert.

22. Januar 2013, 16:00 Uhr

Vorlesen wie die Profis - eine Einführung in die Kunst des Vorlesens
mit Gerd Richert und Merle Mohr

 

Fortbildung für Lesementoren
Gerd Richert, Schauspieler und Intendant der Elmshorner Speeldeel,  begeistert seit Jahrzehnten das südholsteinische Theaterpublikum. Die Schülerin Merle Mohr ist unter seiner Anleitung zur landesbesten
Vorleserin in Schleswig - Holstein geworden. Beide haben mit kleinen plattdeutschen Geschichten amüsant und temperamentvoll gezeigt, wie das Wort ins Ohr kommt – und wie man die Herzen seiner Zuhörer erreicht. Selbst Mentoren, die Plattdeutsch nicht als ihre Muttersprache bezeichnen würden, konnten durch Mimik, Gestik und die Intensität des Vortrags fasziniert werden und einen wunderbaren Eindruck von der Kunst des lebendigen Vorlesens erhalten.

15. November 2012: Stand der Vereinsentwicklung und Schirmherrschaft

MENTOR - Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V. wächst weiter. Wir haben derzeit 57 aktive und 5 pausierende Mentoren. Dazu kommen weitere Mentoren, die in Kürze mit der Leselernhilfe beginnen werden. Neue Interessenten sind jederzeit willkommen. Inzwischen haben 20 Kinder ihr Lesejahr abgeschlossen, das für sie zu einem wertvollen Baustein für ihre weitere Schul- und Bildungslaufbahn geworden ist. Mittlerweile sind wir an 10 Schulen im Kreis Pinneberg aktiv. Zu unserer besonderen Freude hat Herr Oliver Stolz, Landrat im Kreis Pinneberg, die Schirmherrschaft für unseren Verein übernommen.

5. November 2012

Büchervorstellung vor Weihnachten
Christel Heidemann - Schmidt

 

Kurz vor Weihnachten sind Büchervorstellungen eine ideale Gelegenheit, Empfehlungen für Buchgeschenke zu sammeln und ein schönes Buch für das Lesekind für Weihnachten auszuwählen. Frau Heidemann - Schmidt hatte wieder randvolle, schwere Bücherkisten im Gepäck, die sie in den 2. Stock des Torhauses hieven musste. Witzige Geschichten, nachdenkliche Erzählungen und bunte Sachbücher, die so gut gestaltet sind, dass sie nahezu jeden für jedes Thema zu begeistern in der Lage sind, wurden vorgestellt.

 

Buchvorstellungen sind auch immer eine gute Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu beantworten. Ein Problem, das Mentoren, die mit Kindern aus anderen Kulturen lesen, häufig mit sich herumtragen ist:  Darf man mit allen Kindern Weihnachtsgeschichten lesen? Oder ist dies missionarisch? Nein, es ist nicht missionarisch. Man darf. Alle Kinder interessieren sich dafür, was hier bei uns Weihnachten vor sich geht. Das Geheimnis der Weihnacht ist für alle da.

Elmshorner Nachrichten, 23.10.2012:

10. September 2012

Wie lernen Kinder heute lesen?
Beate Heinrich, stellvertretende Schulleiterin der Birkenalleeschule, Uetersen

 

Fortbildung für Mentoren

Mentoren haben vor langer, langer Zeit lesen gelernt. In den Medien wird berichtet, dass heute alles ganz anders ist. Frau Heinrich stellte in dieser Fortbildung verschiedene Methoden der Lesedidaktik vor, die
heute nebeneinander eingesetzt werden. Es gibt also nicht die eine und einzige Methode, sondern eine Methodenvielfalt. Neu für Lesementoren war das Lesenlernen mit einer Anlauttabelle – und dazu hatte Frau Heinrich eine Übung mitgebracht, bei der die anwesenden Mentoren ausprobieren konnten, wie es sich anfühlt, eine neue Phantasieschrift lesen zu lernen. Ach, es war nicht so ganz leicht – und schon konnte man sich ein wenig besser in die Kinder einfühlen, die lesen lernen müssen. Für uns ein selbstverständlicher Prozess, dessen Schwierigkeiten lange, lange vergessen sind.

9. Juni 2012: Sommerfest

Am 9. Juni 2012 fand unser diesjähriges Sommerfest im Industriemuseum in Elmshorn statt. Bei Kaffee und Kuchen hatten Mentoren und Vereinsmitglieder in ungezwungener Atmosphäre Raum für interessante Gespräche und lockeren Austausch.

Im Anschluss fand eine spannende Führung durch das Museum statt.

15. März 2012

Mittlerweile hat die 50. Mentorin das Lesen mit einem Kind begonnen.
In der kurzen Zeit eine starke Leistung!

12. Januar 2012: Jahreshauptversammlung

Auf unserer Jahreshauptversammlung wurde mit Hendrik Beckmann, Christiane Frese und Marc-Ivo Holst der neue Vorstand für die kommenden 2 Jahre gewählt.

Wir sind aktuell mit 43 Mentoren an 7 Schulen in Elmshorn, Barmstedt, Tornesch, Uetersen und Wedel aktiv.

7. November 2011: Fortbildung und vorweihnachtliches Abendessen

Wir haben erstmals eine Fortbildung für aktive Mentoren veranstaltet. Zum Thema "Konzentration und Aufmerksamkeit" gab Frau Schumacher vom MENTOR Lübeck e.V. Anregungen und Tipps zur Förderung der Konzentration und Aufmerksamkeit der Lesekinder.

Im Anschluss trafen sich Mentoren und Organisatoren in angenehmer Atmosphäre zum vorweihnachtlichen Abendessen in einem Restaurant.

5. September 2011: neue Mentoren

Mit den neuen Mentoren steigt die Zahl der Leselernhelfer im Kreis Pinneberg auf über 20 Mentoren.

18. Juni 2011: Sommerfest

Unser Sommerfest im Rosenhof Kruse war eine schöne Gelegenheit, sich mal gegenseitig kennenzulernen. Mentoren, Mitglieder und Förderer nutzten die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.
Wir haben inzwischen 17 Mentoren an 5 Schulen, die mit ihren Lesekindern 1x pro Woche lesen, sprechen und spielen. Die Kinder verbessern dabei ihre Lesefähigkeit, gewinnen Selbstvertrauen und stärken ihre
Konzentrationsfähigkeit.

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